Rettet Park Babelsberg

Spinnennetze und Hagebutten im Park Babelsberg
Herbst im Park Babelsberg

„Mein“ Park Babelsberg

Das ist mit der am 1. März 2007 in Kraft getretenen neuen Parkordnung der verantwortlichen Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), die diese neue Parkordnung groteskerweise auch noch als „Verbesserung der Aufenthaltsqualität“ euphemisiert, jetzt alles verboten.

Von heute auf morgen ist der Park Babelsberg also kein lebendiger Park für lebendige Menschen mehr, sondern ein videoüberwachtes, museales Stück zwangsentmenschter Natur für subordinierte Spaziergänger, die die Wege unter Bußgeldandrohung nicht verlassen dürfen.

Man kann nur hoffen, dass sich genügend Widerstand regt – ich jedenfalls werde, im Rahmen meiner Möglichkeiten, kräftig daran mitarbeiten.



Update 4. Januar 2008

Dass sich beharrlicher Protest lohnen kann, zeigt die Tatsache, dass man seit dem 1. Januar die wichtigsten Wege im Neuen Garten und im Park Babelsberg offiziell wieder mit dem Fahrrad befahren darf. Außerdem verkündete die verantwortliche Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, dass die Barrieren an den Eingängen abgebaut werden, die Wächter ab sofort keine vermeintlichen Parkregelmissachter mehr fotografieren und demnächst eine zusätzliche Liegewiese ausgewiesen werden soll.

Immerhin, ein Anfang.


Weitere Informationen

QuickTime-Panoramen aus dem Park Babelsberg

Parkblog.de

Bürgerinitiative Babelsberger Park

Interessanterweise ist in der am 9. November (!) 2006 in Kraft getretenen Parkordnung im Amtsblatt für Brandenburg das Verlassen der Wege, anders als in der Fassung der SPSG, nicht verboten.

Wenn Sie sich beschweren wollen: Kontaktinformationen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg